Tod in Venedig
Der Komponist Gustav von Aschenbach, ein Mann in mittleren Jahren, reist, nach einem künstlerischen Mißerfolg erschöpft und krank, nach Venedig. Dort verfällt er der engelhaften Schönheit und unschuldig-schuldigen Koketterie des polnischen Knaben Tadzio. Auch das Wissen darüber, daß die Cholera in Venedig grassiert, läßt Aschenbach nicht aus dem Bann Tadzios geraten.
Thomas Manns 1912 erschienene Novelle "TOD IN VENEDIG" thematisiert ein
Künstlerschicksal im Zwiespalt von Geist und Sinnlichkeit, von Kunst und Alltags-
leben, von strenger Bürgerlichkeit und den Versuchungen des Abseitigen.